Ein Mensch wird wohl mit zwei Augen geboren, die die Fähigkeit haben, Licht in Impulsen ans Gehirn zu senden.
Die dann folgende Interpretation des Gehirns, der Abgleich mit gespeicherten Erfahrungen und das daraus entstehende Erlebnis namens "Sehen" muss allerdings erst nach der Geburt programmiert und gelernt werden.
Es ist niemals zu früh, das Sehen optimal zur Verfügung zu haben.
Entwicklungsverzögerungen durch Wahrnehmungsstörungen später aufzuarbeiten
macht meist mehr Mühe,
als rechtzeitig für die richtige Seh-Korrektion zu sorgen, um das für die eigene Entwicklung notwendige optimale Sehen nutzen zu können.
Fehlende oder falsche Dioptrien vor den Augen schaden nicht dem Auge,
wohl aber dem Gefühl des Menschen mit dem falschen Sehen leben und handeln zu müssen!
Dagegen können sinnvoll ermittelte Korrektionswirkungen und Massnahmen sehr zur Wahrnehmungsverbesserung beitragen.
Und somit sind genau das unsere wichtigsten Klienten: Kinder - Schüler - Jugendliche
Wenn Sie als Eltern,
oder andere, außenstehende Personen wie Lehrer, Therapeuten oder einfach Bekannte, bemerken,
dass mit der erlebten Wahrnehmung und dem daraus entstehenden Verhaltensbild Ihres Kindes etwas nicht stimmen könnte,
dann hört sich eine medizinische Beurteilung oftmals so an:
- "die Sehkraft ist doch altersgerecht und/oder ausreichend" ..... aber evtl. doch verbesserungsfähig?
- "die ermittelten Werte sind grenzwertig" ..... und dürfen deshalb nicht angeboten und genutzt werden?
- "den geringen Sehfehler kann sich Ihr Kind von selbst ausgleichen" ..... hat aber mit dem Selbstausgleich evtl. doch Schwierigkeiten?
- "es soll die Sehhilfe nur zum Lesen oder in der Schule tragen" ..... und soll den Rest des Tages nicht optimal korrigiert sein?
- "die Sehhilfe braucht nicht qualitativ hochwertig sein" ..... weil gutes Sehen ja nicht so wichtig ist?
Bitte haben sie keine Angst davor,
dass ihr Kind nicht ordentlich mitmacht, oder gar falsche Angaben macht.
Sehen
ist ein erlebtes Gefühl.
Wir befragen dieses Gefühl und handeln logisch nach den Angaben Ihres Kindes.
Unsere langjährige Erfahrung mit vielen 1000 geprüften Kindern gibt uns das dafür notwendige Einfühlungsvermögen.
Sie hörten von Zweifel an dieser Messmethodik?
Ist es etwa weniger zweifelhaft, Sehen mit Maschinen, oder in einem nicht natürlichen Lähmungszustand der Augen ("getropft") zu vermessen und daraufhin die korrekten Maßnahmen zu interpretieren?
Meist irrt man sich da mehr, die "richtigen" Werte
zu verordnen, als wenn man einen Menschen nach seinem Gefühl befragt und die
Wirkung kontrolliert, so wie mit der Optometrie.
Unsere Erfahrung in der Kinderoptometrie ist so weit gediehen, dass wir uns auch erlauben, nur die wirklich kontrollierbaren Angaben in das Messergebnis einfließen zu lassen. Andernfalls wäre es auch kein Problem die Ermittlung abzubrechen oder zu vertagen.